Haferkleie ist ein kraftvolles Superfood und die Basis der Renner Bio Wohlfühlmüslis. Anders als Haferflocken wird Haferkleie aus den Randschichten der Haferkörner, dem Keim und den äußeren Schichten des Mehlkörpers gewonnen. Obwohl der Anteil der Randschichten und des Keims nur 30% am gesamten Haferkorn beträgt, sind darin 85% der Vitamine, 80% der Mineralstoffe, 60% des Eiweißes und 85% der wichtigen Ballaststoffe gespeichert. Haferkleie beinhaltet also die wertvollsten Bestandteile des Hafers in hoher Konzentration: mehr Ballaststoffe, mehr Vitamine und Mineralstoffe für die tägliche Ernährung [1].

Hervorragende Nährwertbilanz

Konkret bedeutet dies für den täglichen Bedarf wertvoller Nährstoffe, 100 Gramm Haferkleie decken: 

  • 35% des Tagesbedarfs an Proteinen (Eiweiß) [2]: Proteine tragen zu einer Zunahme und Erhaltung der Muskelmasse sowie zur Erhaltung der Knochen bei.
  • 50% des Tagesbedarfs an Ballaststoffen [3]: Ballaststoffe verlangsamen die Nährstoffaufnahme, erzeugen ein Sättigungsgefühl, haben einen positiven Einfluss auf Cholesterin und Blutzucker sowie auf die Darmflora.
  • 63% des Tagesbedarfs an Magnesium [2]: Magnesium trägt u.a. zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung, zu einer normalen Funktion des Nervensystems und der Muskelfunktion, zur Erhaltung der Knochen und normaler Zähne bei und hat eine Funktion bei der Zellteilung.
  • 105% des Tagesbedarfs an Phosphor [2]: Phosphor wirkt sich positiv auf einen normalen Energiestoffwechsel, eine normale Funktion der Zellmembran und auf die Erhaltung der Knochen und normalen Zähne aus.
  • 28% des Tagesbedarfs an Kalium [2]: Kalium ist beteiligt an der Regulierung des Blutdrucks und der Erregbarkeit von Muskel- und Nervenzellen sowie an der normalen Aufrechterhaltung und Funktion derselben.
  • 82% des Tagesbedarfs an Selen [2]: Selen hilft, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Außerdem trägt Selen zur Erhaltung normaler Nägel, zur normalen Funktion des Immunsystems und der Schilddrüsen sowie zur normalen Spermabildung bei.
  • 106% des Tagesbedarfs an Thiamin (Vitamin B1) [2]: Thiamin trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel sowie zu einer normalen psychischen Funktion, einer normalen Herzfunktion und einer normalen Funktion des Nervensystems bei.
  • 26% des Tagesbedarfs an Folsäure [2]: Folsäure ist beteiligt an Wachstumsprozessen, Zellteilung und Blutbildung.

Hinweis: Da Haferkleie ein Naturprodukt ist, können die Nährwertangaben je nach Sorte und Ernte leicht variieren.

Ist gut für den Cholesterinspiegel

Haferkleie hat einen hohen Anteil an dem hafertypischen, löslichen Ballaststoff Hafer-Beta-Glucan. Hafer-Beta-Glucan trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei.

Studien und Untersuchungen konnten wiederholt zeigen, dass eine an löslichen Ballaststoffen (z.B. Beta-Glucane) reiche Kost niedrigere Cholesterinspiegel im Blut bewirken kann. Ein wesentlicher Mechanismus dabei ist, dass die Wiederaufnahme von Gallensäuren, die bei der Fettverdauung ausgeschüttet werden, im Darm gehemmt wird. Die Gallensäuren werden von den löslichen Ballaststoffen gebunden und gehen in der Folge mit dem Stuhl verloren. Sie müssen dann in der Leber neu gebildet werden, wofür Cholesterin benötigt wird. Auf diese Weise werden die Körperreserven an Cholesterin verbraucht und der Cholesterinspiegel im Blut gesenkt. Weiterhin wird die direkte Aufnahme von Cholesterin und Fetten aus der Nahrung vermindert. Dabei ist denkbar, dass Ballaststoffe diese Substanzen direkt an sich binden oder aber ihre Aufnahme im Darm behindern [4].

Hilft bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Beta-Glucane senken unter anderem das ungünstige LDL-Cholesterin [4, 5]. Befindet sich zu viel LDL-Cholesterin im Blut, kann sich das Cholesterin an den Gefäßinnenwänden einlagern. Insbesondere dann, wenn diese bereits vorgeschädigt sind, zum Beispiel durch Bluthochdruck oder Rauchen. Die Ablagerungen an den Gefäßwänden – die sogenannten Plaques – enthalten neben Fett eine Vielzahl von Zellen, unter anderem auch Entzündungszellen. "Verkalken" die Gefäßinnenwände durch die Ablagerungen, engen sie damit die betroffenen Blutgefäße ein. Angina Pectoris, Durchblutungsstörungen an den Beinen (Schaufensterkrankheit) oder im Gehirn sind die möglichen Folgen. Die Oberfläche einer Plaque kann zudem einreißen, und sofort heften sich die im Blut vorbeischwimmenden Blutplättchen (Thrombozyten) an der Einrissstelle der Plaque an. Dabei können sie das betreffende Blutgefäß ganz oder teilweise verschließen. Bei vollständigem Verschluss eines Gefäßes, zum Beispiel eines Herzkranzgefäßes, entsteht ein Infarkt [6].

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Zu den Produkten

Macht lange satt und gibt Energie

Haferkleie liefert dem Körper hochwertiges Eiweiß und viele Kohlenhydrate. Das macht lange satt und bringt den Stoffwechsel in Schwung. Haferkleie gibt Energie und eignet sich als gesunde, pflanzliche Eiweißquelle auch hervorragend für Sportler.

Hilft beim Abnehmen

Haferkleie hilft dabei, weniger Kalorien zu sich zu nehmen und Heißhunger-Attacken zu vermeiden.Durch ihr hohes Quellvermögen bewirken lösliche Ballaststoffe wie Beta-Glucane, dass der Speisebrei im Magen an Volumen zunimmt und sie verlangsamen so die Magenentleerung. Dadurch fühlen wir uns länger satt. Weiterhin lässt die Bindung von Wasser durch Ballaststoffe eine Gelschicht entstehen, die den Darminhalt von der Schleimhaut trennt. Auch dadurch verlangsamt sich die Aufnahme von energieliefernden Nährstoffen wie Fetten und verwertbaren Kohlenhydraten. Gleichzeitig sind diese auch weniger zugänglich für die Verdauungsenzyme. Des Weiteren erfordert ballaststoffreiche Nahrung im Allgemeinen ein gründlicheres Kauen, was ebenfalls die Freisetzung von Sättigungssignalen auslöst. Heißhungeranfällen wird durch ballaststoffreiche Lebensmittel vorgebeugt, indem sie den Insulinspiegel weniger ansteigen lassen, da weniger Glucose ins Blut aufgenommen wird [4, 7].Nicht vergessen: Wer viel Haferkleie isst, sollte wegen der verstärkten Flüssigkeitsaufnahme der Ballaststoffe ausreichend trinken.

Fördert die Verdauung

Haferkleie bindet Großteile der Fette, die über die Nahrung aufgenommen werden und schleust sie aus dem Körper heraus. Der hohe Ballaststoffanteil fördert so eine gesunde Verdauung, stimuliert die Darmtätigkeit und sorgt für eine gesunde Darmflora ]4].

 

Quellen:

[1] Deutsches Ärzteblatt, 87 Heft 3, 18. Januar 1990, A-164

[2] Nährwertangaben nach: USDA Food Data Central, https://fdc.nal.usda.gov/fdc-app.html#/food-details/1101826/nutrients (Zugriff am 15.12.2020, 9.29 Uhr); Berechnung des empfohlenen Tagesbedarfs nach Angaben der Lebensmittelinformationsverordnung

[3] Nährwertangaben nach: USDA Food Data Central, https://fdc.nal.usda.gov/fdc-app.html#/food-details/1101826/nutrients (Zugriff am 15.12.2020, 9.29 Uhr); Berechnung des empfohlenen Tagesbedarfs nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung

[4] Ibrahim Elmadfa u. Leonie Meyer, Ballaststoffe, Gräfe und Unzer Verlag GmbH, München 2011. https://books.google.de/books?hl=de&lr=&id=gHU1l4j7zqkC&oi=fnd&pg=PP1&dq=ballaststoffe&ots=foGeRmgrlt&sig=eL-XV6s2rQRAb4HWi_QZNqCdQmI&redir_esc=y#v=onepage&q=ballaststoffe&f=false (Zugriff am 15.12.2020, 9.29 Uhr)

[5] Ho/ Sievenpiper/ Zurbau/ Mejia/ Jovanovski/ Au-Yeung/ Jenkins/ Vuksan, The effect of oatβ-glucan on LDL-cholesterol, non-HDL-cholesterol andapoB for CVD risk reduction: a systematic review and meta-analysis ofrandomised-controlled trials, British Journal of Nutrition (2016), 116, 1369–1382

[6] Apotheken-Umschau, LDL-Cholesterin: Risikofaktor für Gefäße,  https://www.apotheken-umschau.de/laborwerte/ldl-cholesterin (Zugriff am 15.12.2020, 9.29 Uhr)

[7] Biesalski, Grimm, Nowitzki-Grimm, Taschenatlas der Ernährung, 7. Auflage, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2017.