Haferkleie

Haferkleie – Superfood, Sattmacher und gut für die Gesundheit!

Haferkleie ist ein echtes Superfood. Denn Hafer gehört zu den gesündesten Getreidesorten. Neben viel Eiweiß enthält die Kleie viele wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, Vitamine sowie reichlich Ballaststoffe. Diese sorgen für eine lang anhaltende Sättigung. Haferkleie wird aus Haferkernen hergestellt und besteht vorrangig aus den nährstoffreichen äußeren Teilen des Haferkorns mit Randschichten und Keim.

Wissenswertes über Hafer

Hafer wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2017 gekürt. Auch wenn man bei Arzneipflanzen in der Regel nicht gleich an Getreidearten denkt – obwohl diese bereits seit Jahrtausenden ihren Platz in der Heilkunde haben -, hat sich der Saathafer (Avena sativa) seinen Titel redlich verdient. Er liefert gleich drei verschiedene Heilmittel: Haferkraut (Avenae herba), Haferstroh (Avenae stramentum) und Haferfrüchte (Avenae fructus). Letztere interessieren hier besonders. Die Frucht, also das Haferkorn, ist ernährungsphysiologisch wertvoll aufgrund des hohen Protein-, Vitamin- und Mineralstoffgehalts. Zudem enthält es viele lösliche Ballaststoffe – die Beta-Glucane.

Wertvolle Ballaststoffe: die Hafer-Beta-Glucane

Das Haferkorn ist reich an Ballaststoffen, von denen die löslichen Beta-Glucane etwa die Hälfte ausmachen. Sie beeinflussen Verdauung und Stoffwechsel und wirken sich positiv auf den Blutzuckerspiegel und die Cholesterin-Konzentration aus. Die β-Glucane können im Darm Gallensäuren binden, die dann ausgeschieden werden. Dadurch wird die Gallensäure-Synthese der Leber aus Cholesterin angeregt und der Cholesterinspiegel sinkt. Genauer gesagt, die LDL-Werte (Low-density Lipoprotein) – Risikofaktor Arteriosklerose – werden gesenkt, während das „gute“ HDL (High-density Lipoprotein) unverändert bleibt oder sogar ansteigen kann.

Rennervital-Teaser-Hafer

Abnehmen mit Haferkleie

Die günstige Wirkung der Kleie auf den Kohlenhydrat-Stoffwechsel beruht auf ihren Eigenschaften. Die löslichen Ballaststoffe werden fast vollständig von den Darmbakterien abgebaut, wobei kurzkettige Fettsäuren entstehen, die positiv auf das Darmmilieu wirken. Außerdem hat Hafer einen vergleichsweise geringen glykämischen Index. Das bedeutet: Der Blutzuckerspiegel steigt beim Verzehr von Hafer nur langsam an. So bleiben Heißhungerattacken aus und die Fettverbrennung wird durch den niedrigen Blutzuckerspiegel und die damit verbundene geringere Insulinausschüttung aufrechterhalten. Insgesamt hat das einen positiven Effekt auf die Leistungsfähigkeit und die Sättigung.

Diabetes: Haferkur kann Insulindosis senken

Schon im Mittelalter wurden Hafer heilende Kräfte nachgesagt. Auch die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) nutzt Hafer in der Therapie. Die Haferkur wurde durch den Internisten Carl von Noorden (1858—1944) schon vor über hundert Jahren erfunden. Heute wird sie bei vielen Diabetes Patienten (Diabetes mellitus Typ 2) - in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt oder einem Ernährungsmediziner - erfolgreich als Einstieg in eine Ernährungsumstellung eingesetzt. An den Hafertagen wird der Hafer nur mit Wasser oder fettfreier Brühe zubereitet. Wichtig ist begleitend mindestens 2 Liter kalorienfreie Flüssigkeit am Tag zu trinken. Durch die Hafertage wird die Leber wieder empfindlicher für Insulin. Eine Haferkur sollte nur mit ärztlicher begleitung begonnen werden.

Haferkleie hilft der Verdauung

Hafer hat eine regulierende und beruhigende Wirkung auf die Verdauungsorgane. Durch die viskösen löslichen Ballaststoffe wird die Schleimhaut des Verdauungstraktes geschützt und ein empfindlicher Magen beruhigt. Die Ballaststoffe aus den Kleien nehmen bei der Verdauung Wasser aus dem Speichel und dem Magensaft auf, quellen auf und vergrößern so das Volumen des Speisebreis. Das bedeutet: Im Magen sorgen sie für eine frühere Sättigung. Da der Speisebrei durch die Flüssigkeitsaufnahme weicher und gleitfähiger ist, kann er den Darm schneller passieren. Insgesamt bewirken Ballaststoffe einen weicheren Stuhl und können Beschwerden wie Verstopfung vorbeugen. Wichtig: Immer ausreichend Wasser oder Tee trinken, um keine Verstopfung zu begünstigen.

WohlfühlMüsli mit Haferkleie

Die enthaltene Haferkleie im WohlfühlMüsli sorgen für einen guten Start in den Tag und sind auch ideal als Zwischenmahlzeit. Ideal ist es, das Müsli mit Eiweiß aufzupeppen – etwa mit Milch, Quark oder Joghurt. Das ist gesund und sättigt länger. Außerdem sind Proteine wichtig für das Immunsystem, den Aufbau von Zellen, Hormonen und Enzymen. Zudem sättigen Eiweiße langanhaltend und wirken dem unerwünschten Abbau von wertvoller Muskelmasse entgegen. Um das enthaltene Eisen in den Kleien besser zu verwerten, empfiehlt sich die Kombination mit Vitamin C. Im WohlfühlMüsli sind Cranberrys enthalten, die einen hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, Antioxidantien und Vitaminen haben. Zusätzlich kann das Müsli noch mit frischen Früchten wie Beeren oder Saft verfeinert werden.

5 Gründe, ein WohlfühlMüsli mit Haferkleie zu essen:

  1. Müsli ist ein Fitmacher, denn es enthält Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Mineral- und Nährstoffe sowie Eiweiß
  2. Müsli ist gesund, denn Haferkleie und weitere Inhaltsstoffe punkten mit vielen wertvollen Eigenschaften
  3. Müsli macht satt, denn durch den hohen Ballaststoffgehalt sättigt es länger und sorgt für einen langsamen Anstieg des Blutzuckers
  4. Müsli ist schnell zubereitet und braucht keine lange Vorbereitungszeit
  5. Müsli ist abwechslungsreich und kann jeden Tag neu kreiert werden

 

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Haferkleie – Superfood, Sattmacher und gut für die Gesundheit!

Haferkleie ist ein echtes Superfood. Denn Hafer gehört zu den gesündesten Getreidesorten. Neben viel Eiweiß enthält die Kleie viele wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, Vitamine sowie reichlich Ballaststoffe. Diese sorgen für eine lang anhaltende Sättigung. Haferkleie wird aus Haferkernen hergestellt und besteht vorrangig aus den nährstoffreichen äußeren Teilen des Haferkorns mit Randschichten und Keim.

Wissenswertes über Hafer

Hafer wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2017 gekürt. Auch wenn man bei Arzneipflanzen in der Regel nicht gleich an Getreidearten denkt – obwohl diese bereits seit Jahrtausenden ihren Platz in der Heilkunde haben -, hat sich der Saathafer (Avena sativa) seinen Titel redlich verdient. Er liefert gleich drei verschiedene Heilmittel: Haferkraut (Avenae herba), Haferstroh (Avenae stramentum) und Haferfrüchte (Avenae fructus). Letztere interessieren hier besonders. Die Frucht, also das Haferkorn, ist ernährungsphysiologisch wertvoll aufgrund des hohen Protein-, Vitamin- und Mineralstoffgehalts. Zudem enthält es viele lösliche Ballaststoffe – die Beta-Glucane.

Wertvolle Ballaststoffe: die Hafer-Beta-Glucane

Das Haferkorn ist reich an Ballaststoffen, von denen die löslichen Beta-Glucane etwa die Hälfte ausmachen. Sie beeinflussen Verdauung und Stoffwechsel und wirken sich positiv auf den Blutzuckerspiegel und die Cholesterin-Konzentration aus. Die β-Glucane können im Darm Gallensäuren binden, die dann ausgeschieden werden. Dadurch wird die Gallensäure-Synthese der Leber aus Cholesterin angeregt und der Cholesterinspiegel sinkt. Genauer gesagt, die LDL-Werte (Low-density Lipoprotein) – Risikofaktor Arteriosklerose – werden gesenkt, während das „gute“ HDL (High-density Lipoprotein) unverändert bleibt oder sogar ansteigen kann.

Rennervital-Teaser-Hafer

Abnehmen mit Haferkleie

Die günstige Wirkung der Kleie auf den Kohlenhydrat-Stoffwechsel beruht auf ihren Eigenschaften. Die löslichen Ballaststoffe werden fast vollständig von den Darmbakterien abgebaut, wobei kurzkettige Fettsäuren entstehen, die positiv auf das Darmmilieu wirken. Außerdem hat Hafer einen vergleichsweise geringen glykämischen Index. Das bedeutet: Der Blutzuckerspiegel steigt beim Verzehr von Hafer nur langsam an. So bleiben Heißhungerattacken aus und die Fettverbrennung wird durch den niedrigen Blutzuckerspiegel und die damit verbundene geringere Insulinausschüttung aufrechterhalten. Insgesamt hat das einen positiven Effekt auf die Leistungsfähigkeit und die Sättigung.

Diabetes: Haferkur kann Insulindosis senken

Schon im Mittelalter wurden Hafer heilende Kräfte nachgesagt. Auch die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) nutzt Hafer in der Therapie. Die Haferkur wurde durch den Internisten Carl von Noorden (1858—1944) schon vor über hundert Jahren erfunden. Heute wird sie bei vielen Diabetes Patienten (Diabetes mellitus Typ 2) - in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt oder einem Ernährungsmediziner - erfolgreich als Einstieg in eine Ernährungsumstellung eingesetzt. An den Hafertagen wird der Hafer nur mit Wasser oder fettfreier Brühe zubereitet. Wichtig ist begleitend mindestens 2 Liter kalorienfreie Flüssigkeit am Tag zu trinken. Durch die Hafertage wird die Leber wieder empfindlicher für Insulin. Eine Haferkur sollte nur mit ärztlicher begleitung begonnen werden.

Haferkleie hilft der Verdauung

Hafer hat eine regulierende und beruhigende Wirkung auf die Verdauungsorgane. Durch die viskösen löslichen Ballaststoffe wird die Schleimhaut des Verdauungstraktes geschützt und ein empfindlicher Magen beruhigt. Die Ballaststoffe aus den Kleien nehmen bei der Verdauung Wasser aus dem Speichel und dem Magensaft auf, quellen auf und vergrößern so das Volumen des Speisebreis. Das bedeutet: Im Magen sorgen sie für eine frühere Sättigung. Da der Speisebrei durch die Flüssigkeitsaufnahme weicher und gleitfähiger ist, kann er den Darm schneller passieren. Insgesamt bewirken Ballaststoffe einen weicheren Stuhl und können Beschwerden wie Verstopfung vorbeugen. Wichtig: Immer ausreichend Wasser oder Tee trinken, um keine Verstopfung zu begünstigen.

WohlfühlMüsli mit Haferkleie

Die enthaltene Haferkleie im WohlfühlMüsli sorgen für einen guten Start in den Tag und sind auch ideal als Zwischenmahlzeit. Ideal ist es, das Müsli mit Eiweiß aufzupeppen – etwa mit Milch, Quark oder Joghurt. Das ist gesund und sättigt länger. Außerdem sind Proteine wichtig für das Immunsystem, den Aufbau von Zellen, Hormonen und Enzymen. Zudem sättigen Eiweiße langanhaltend und wirken dem unerwünschten Abbau von wertvoller Muskelmasse entgegen. Um das enthaltene Eisen in den Kleien besser zu verwerten, empfiehlt sich die Kombination mit Vitamin C. Im WohlfühlMüsli sind Cranberrys enthalten, die einen hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, Antioxidantien und Vitaminen haben. Zusätzlich kann das Müsli noch mit frischen Früchten wie Beeren oder Saft verfeinert werden.

5 Gründe, ein WohlfühlMüsli mit Haferkleie zu essen:

  1. Müsli ist ein Fitmacher, denn es enthält Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Mineral- und Nährstoffe sowie Eiweiß
  2. Müsli ist gesund, denn Haferkleie und weitere Inhaltsstoffe punkten mit vielen wertvollen Eigenschaften
  3. Müsli macht satt, denn durch den hohen Ballaststoffgehalt sättigt es länger und sorgt für einen langsamen Anstieg des Blutzuckers
  4. Müsli ist schnell zubereitet und braucht keine lange Vorbereitungszeit
  5. Müsli ist abwechslungsreich und kann jeden Tag neu kreiert werden

 

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