Haferkleie: Ein kleines Wundermittel aus Großmutters Zeiten

Haferkleie ist ein Nahrungsmittel, welches bereits unsere Vorfahren gern aßen. Im Unterschied zu einigen Superfoods kommt dieses Lebensmittel aus Deutschland. Sein Name mag etwas abschreckend klingen, aber es schmeckt lecker und lässt sich gut mit anderen regionalen Produkten wie Äpfel kombinieren. Darüber hinaus kann es wie exotische Superfoods eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben und zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen.

Was macht Haferkleie so gesund?

Haferkleie sieht ein wenig wie Mehl aus, aber schmeckt ganz anders. Sie hat eine zart nussige Note, weswegen sie sich allein diesbezüglich nicht mit den bekannten Haferflocken verwechseln lässt. Zudem wird die Haferkleie nicht aus dem vollen Haferkorn gefertigt, sondern setzt sich aus seinen äußeren Randschichten und dem Keimling zusammen. Spätestens an dieser Stelle horchen ernährungsinteressierte Leser auf: Gerade in den äußeren Randschichten und im Keimling stecken bekanntlich zahlreiche Mineralstoffe, Vitamine und viele Nährstoffe in hoher Konzentration. Hochwertige Produkte mit Haferkleie wie unser WohlfühlMüsli besitzen daher ein immenses Nährstoffangebot aus Eiweißen, Mineralstoffen wie Zink, Magnesium, Eisen und Phosphor sowie Vitaminen wie B1, B9 Folsäure und K. Beachtenswert ist auch der Biotingehalt, der sich positiv auf Haare, Haut und Nägel auswirken kann.

Ein exzellenter Lieferant von Ballaststoffen

Haferkleie ist reich an Ballaststoffen, die die Verdauung optimieren können. In dem Lebensmittel ist mit Beta-Glucane ein ganz besonderer Ballaststoff enthalten, denn er macht rasch satt. Diesen Effekt können alle gut nutzen, die gern ein paar Kilos abspecken möchten. Des Weiteren kann Beta-Glucane Giftstoffe binden. Sie werden so vom Körper ausgeschieden, bevor sie eine schädliche Wirkung auf den Organismus haben. Darüber hinaus kann der Ballaststoff eine gesunde Darmflora fördern, wodurch sich der Mensch vitaler und fitter fühlt. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit veröffentlichte, dass Beta-Glucane den Cholesterinspiegel auf einem ausgeglichenen Niveau halten können. Dafür ist eine tägliche Dosis von drei Gramm des Ballaststoffes erforderlich, die sich leicht mit 40 Gramm Haferkleie aufnehmen lässt.

Warum nicht täglich ein Schälchen?

Haferkleie ist ein leistungsstarker Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Wichtig ist nur, ein Produkt ohne viel Zucker zu kaufen. Mit Nüssen oder vergleichbaren Lebensmitteln kann es aber durchaus angereichert sein. Dadurch schmeckt die Haferkleie noch leckerer und lässt sich problemlos als Müsli essen oder in einen Naturjoghurt rühren. Gern stellen Fans der Haferkleie damit auch Smoothies her. Und wie wäre es mit einem Haferkleie-Porridge? 25 Gramm Haferkleie werden dafür mit 150 ml Milch aufgekocht. Ob es Kuh-, Mandel- oder Sojamilch ist, ist unerheblich. Sogar ein Aufkochen mit Wasser ist eine Option, mit der sich an Kalorien sparen lässt. Das Porridge wird kurz aufgekocht, um es anschließend fünf Minuten unter stetigem Rühren köcheln zu lassen. Wer mag, kann zusätzlich Früchte oder Honig beimengen. Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich, Haferkleie unter einen Brot- oder Kuchenteig zu mischen. Die Einsatzmöglichkeiten zeigen, dass Haferkleie nicht nur gesund, sondern auch vielseitig ist.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.